Unterstützte Kommunikation

Ein wichtiges Mittel zu Verständigung und Interaktion ist für die meisten Menschen die Lautsprache. Sprache, also Kommunikation, dient dazu Grundbedürfnisse mitzuteilen und trägt zum Gelingen eines gemeinsamen Miteinanders bei. Sie bestimmt auch, wie selbstständig und sozial das Leben eines Menschen verläuft. Einige Menschen können sich allerdings aufgrund ihrer Behinderung oder Erkrankung kaum oder gar nicht über Lautsprache mitteilen. Hierzu zählen auch viele Schüler*innen der Schule in der Widum. 

Die „Unterstützte Kommunikation“ (kurz: UK) umfasst alle Kommunikationsformen,

Strategien und Techniken, die alternativ oder ergänzend zur Lautsprache genutzt werden können, um Verständigung zu ermöglichen.

Um einerseits die kommunikativen Kompetenzen dieser Schüler*innen intensiv zu fördern und zum anderen selbst sensibler und aufnahmefähiger für deren Äußerungen zu werden, setzen wir verschiedene Kommunikationshilfen ein.

Dabei werden folgende Fomen und Hilfsmittel unterschieden:

Gemeinsam mit den Schüler*innen suchen wir nach den für die jeweilige Persönlichkeit am besten geeigneten Kommunikationshilfen. Dabei sind verschiedene Aspekte, wie kognitive oder motorische Möglichkeiten von ausschlaggebender Bedeutung.

Kommt es dann zu der Beantragung einer Kommunikationshilfe, planen wir gemeinsam mit den Eltern und Hilfsmittelfirmen die Versorgung des/der Schüler*in mit einem Gerät.

Die Förderung im Rahmen der Unterstützten Kommunikation findet übergreifend in allen Klassen und Unterrichtsfächern statt. Zusätzlich wird sie vertieft in Form von Fördermaßnahmen in Einzel- und Gruppensituationen sowie in der Logopädie mit unterschiedlichen Schwerpunkten. 

Darüber hinaus bieten Kollegen, die zusätzlich im UK-Bereich geschult wurden, Beratungstermine für Eltern, Lehrer*innen und Schüler*innen an.