Gebärden

Gebärden sind unserer Schule als Teilbereich der Unterstützen Kommunikation einzuordnen.

Wir gebärden lautsprachunterstützend, das heißt, es werden auch von den Bezugspersonen nur „Schlüsselwörter“ gebärdet, die der Sinnentnahme des gleichzeitig Gesprochenen dienen. Z.B. bei der Aussage „Heute ist Montag“ wird die Gebärde für „Montag“ benutzt.

Lautsprachunterstützende Gebärden dienen zur Sprachanbahnung, Sprachunterstützung oder auch als Sprachersatz. Inwieweit ein/eine Schüler*in auch in Mehrwortsätzen (z. B. aus dem Satz „Ich möchte etwas trinken“ die Worte „Ich“ und „möchte“ zusätzlich mitgebärden kann) hängt sowohl vom jeweiligen Entwicklungsstand der Person ab, als auch vom Vorbild der Bezugspersonen. Wichtig ist immer in erster Linie, dass Gebärden als hilfreich erlebt werden, um verstanden zu werden bzw. um die Gesprächspartner besser verstehen zu lernen.

Wir in der Schule nutzten die UK-Gebärden Münsterland. Sie sind für Menschen mit wenig, keiner oder undeutlicher Lautsprache und Schwierigkeiten im isolierten Sprachverständnis und deren Bezugspersonen und Umfeld entwickelt worden sind. Diese Gebärden dienen der Basiskommunikation und sind an die Deutsche Gebärdensprache (DGS) angelehnt. So müssen Betroffene und Bezugspersonen nicht in jeder Einrichtung umlernen.

Hilfreiche Links zum Thema Gebärden finden sich [hier] im UK Bereich unter dem Punkt „Links“.